Deutsche Maschinengewehre - Entwicklung, Taktik und Einsatz von 1892 bis 1918


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Deutsche Maschinengewehre - Entwicklung, Taktik und Einsatz von 1892 bis 1918

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Die Artillerie gestaltet das Schlachtfeld – Maschinengewehre verteidigen es!“ Dieser Satz kennzeichnet die Materialschlachten des Ersten Weltkrieges wie kaum ein zweiter. Die waffentechnischen Umwälzungen gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts mündeten nach Kriegsausbruch 1914 in eine industrialisierte Kriegführung, die besonders durch den Einsatz von Maschinengewehren – neben der Artillerie – geprägt wurde. Dieser Bildband mit 520 Buchseiten sowie rund 1000 Fotos und Abbildungen zeichnet diese Entwicklung der deutschen Maschinengewehre nach und vermittelt anschaulich, warum sie zur gefürchtetsten Infanteriewaffe des Ersten Weltkrieges wurden.

Neben den Standardmaschinengewehren MG 08 und MG 08/15 werden die Varianten Luft-MG 08 und 08/15 behandelt, das Ende der Maxim-Entwicklungsreihe mit dem MG 08/18 sowie die überaus seltenen Modelle Parabellum M 1913, M 1913/17, das Dreyse-MG, die Bergmann-MG-Modelle alter Art und neuer Art sowie das Tank- und Fliegerabwehr-MG. Der Betrachtungszeitraum reicht dabei von 1892 bis in die Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges und in die Zeit der Reichswehr hinein. In entsprechenden Exkursen gehen die Autoren auf die beiden Selbstladegewehre Mondragón und Mauser-Flieger-Selbstladekarabiner ein, die zwar keine automatischen Waffen sind, die aber bei den deutschen Luftstreitkräften als Vorläufer automatischer Waffen eingesetzt wurden. Zum Ende behandelt das Buch auch die Maschinenpistole 18, die kurz vor Kriegsende eingeführt, automatische Waffen erstmals als flexibel geführte Handwaffen einsetzbar machte.

Die Autoren:

 

Dr. Frank Buchholz

Geboren 1962, Studium der Pädagogik und Militärgeschichte an der Universität der Bundeswehr Hamburg und an der Universität Bremen. Promotion über militärische Planung und Atomwaffeneinsatz in der Frühphase der Bundeswehr, insbesondere Untersuchung der Unterschiede zwischen amerikanischem und deutschemstrategischem Denken. Nach einer zwölfjährigen Dienstzeit bei der Panzertruppe und der Panzerjägertruppe verließ Dr. Buchholz die Bundeswehr mit dem Dienstgrad Hauptmann und arbeitet heute als freiberuflicher Berater. Er sammelt deutsche, amerikanische und britische Schusswaffen des Ersten Weltkrieges, ist lebenslanges Mitglied der renommierten Colt Collector’s Association sowie Sekretär für die Deutsche Gesellschaft für Heereskunde und publiziert regelmäßig in der Zeitschrift für Heereskunde.

 

Thomas Brüggen

Geboren 1962, Studium der Pädagogik und Militärgeschichte an der Universität der Bundeswehr Hamburg und an der Universität Hamburg sowie Jura an der Universität Bonn. Nach einer zwölfjährigen Dienstzeit bei der Panzertruppe und der Panzerjägertruppe hat Thomas Brüggen die Bundeswehr 1993 verlassen und arbeitet heute als freiberuflicher Immobilien-Verwalter. Er sammelt Schusswaffen aus der Zeit des Ersten Weltkrieges und hat sich intensiv mit militärischen Beschaffungsprozessen und Produktionsverfahren in der Zeit des Ersten Weltkrieges befasst. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Heereskunde und publiziert in der Zeitschrift für Heereskunde.

 

gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag

520 Seiten

ca. 1000 SW-, Farbabbildungen und Tabellen

Format: 26,0 x 29,5 cm

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